Erfahrungen aus der Praxis
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Erfahrungen aus der Praxis: Unzulänglichkeiten, Administrative Probleme, Zusätzliche und verschwiegene Kosten |
Häufige Probleme bei Firmengründungen/-käufen:
- Die Firmengründung dauert wesentlich länger als versprochen.
- Die übernommene Vorratsgesellschaft war bereits in Betrieb - mit allen Konsequenzen
- Die Geschäftspapiere sind unvollständig.
- Vollmachten werden nicht zurückgegeben
- Die notwendige Sitzverlegung einer gekauften Vorratsgesellschaft kostet bis zu 500,- EUR
- Der Betrieb muss noch aktiviert werden
- Steuernummer muss noch beantragt werden, meist Extra-Kosten für den Steuerberater
- Internationale Steuernummer dauert bis zu 2 Monate und extra Kostenberechnung - kann bei Kauf nicht übernommen werden und muss von aktiver Firma neu beantragt werden.
- Der Geschäftsführer der Gesellschaft wird sozialversicherungspflichtig - Kosten ab 214,- EUR / Monat
- Es wurde keine Sozialversicherungskarte ausgestellt (mindestens 1 Tag Lauferei)
- Ein auf die Firma errichtetes Bankkonto kann vom Gründer / Verkäufer der Firma und Eröffner des Kontos immer noch eingesehen und bearbeitet werden.
- Es können mit einer erworbenen Vorratsgesellschaft Konten eröffnet worden sein, von denen der Käufer keine Ahnung hat und die nach dem Verkauf aktiv bleiben.
- Es sind keine oder nur unzureichende Übersetzungen vorhanden - extra Kosten
- Es ist nicht sichergestellt, dass die steuerlichen Erklärungen, Zahlungen an Sozialversicherung etc. pünktlich und vor Ort erledigt werden
- Der Kontakt zum Steuerberater kann nicht direkt und ohne Dolmetscher getätigt werden
- Der beauftragte Büro-Service hält nicht (oft !) was er versprochen hat. Zusatzkosten bei Wechsel: Sitzverlegung, (500,-EUR) Papiere etc.
Diese lose Aufzählung könnte noch beliebig fortgesetzt und detailliert beschrieben werden. Deshalb:
Achtung vor „Billiggründern“ und Discountpreisen.
Gute und komplette Dienstleistung abzuliefern kostet seinen Preis - oder man zahlt anschließend wesentlich mehr und hat noch Ärger gratis dazu.